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Lingener Auktion in Zahlen 15.05.2012

Lesen Sie hier die Ergebnisse der heutigen Lingener Auktion:


Anzahl

Max. Preis

Durchschnittspreis

Rinder

201

2.400 €

1.618 €

Jungrinder

2

820 €

810 €

Kühe

1

1.500 €

1.500 €

Kuhkälber

7

550 €

374 €

Mastkälber

29

800 €

403 €

Interview auf der Besamungsstation Haselünne 14.05.2012

Der Journalist Sven Weingärtner interviewte in der letzten Woche unseren Besamungsstationsleiter Dr. Helmut Melbaum. 

 


Hier geht es zum Interview!

Nomen est Omen 26.04.2012

Kat.-Nr. 70 Jarint-Tochter; Verkäufer: Sven & Herw. Friederichs, Hengstlage

- Hera ist Auktionsspitze

Der Hammer wollte einfach nicht so schnell zuschlagen, als die typstarke Xacobeo-Tochter Hera im Auktionsring vorgeführt wurde.


Jeder schaute begeistert zu und die Atmosphäre knisterte förmlich. Sehen wir hier die heutige Auktionsspitze? – Ja! Für 3.500 € konnte ein niedersächsischer Züchter diese „Herrin des Auktionsrings“ aus dem Züchterstall Andreas Wichmann, Schelmkappe, für sich gewinnen.

 

Doch beginnen wir am Anfang: Die Weidesaison startet und viele sind auf der Suche nach einem Deckbullen. In Cloppenburg wurden sie wieder fündig! Mit 2.100 € bildeten der rotbunte Hvezda-Sohn Humbert von Herwig und Sven Friederichs, Hengstlage, und der Laurel-Sohn Lapolin von der Everink GbR, Gölenkamp, die Auktionsspitze bei einem erfreulichen Durchschnittspreis von 1.520 €.

 

Die Auktion der melkenden Färsen legte einen sehr lebendigen Start hin. Die Preise bewegten sich auf einem hohen Niveau und man fragte sich, ob dieses bis zum Ende Konstanz zeigen wird. Wir können diese Frage bejahen, denn gute Qualität hatte ihren Preis. Nach dem Spitzenpreis von 3.500 € folgte mit 2.900 € die Baxter2-Tochter Oky Doky von Jan-Bernd Tönjes, Vielstedt, die zukünftig in Italien ihre Milch produzieren wird. Käufer aus Italien, Polen, Süddeutschland sowie viele hiesige Landwirte konnten an diesem Tag für jeden Geschmack etwas finden, was eine Verkaufsquote von 99,2 % bei einem Durchschnittspreis von 1.826 € deutlich zeigt.

 

Die drei aufgetriebenen Milchkühe konnten zu einem Durchschnittspreis von 1.600 € den Besitzer wechseln. Die Mastkälber wurden für durchschnittlich 475 € zugeschlagen.

Die nächste Auktion findet am 15. Mai 2012 in Lingen statt.

 

Aktuelle News der WEU!

Cloppenburger Auktion in Zahlen 24.04.2012

Nachfolgend finden Sie den Verlauf der heutigen Cloppenburger Auktion in Zahlen:


Anzahl

max. Preis

Durchschnittspreis

Färsen

226

3.500 €

1.826 €

Kühe

3

1.800 €

1.600 €

Bullen

10

2.100 €

1.520 €

Mastkälber

4

550 €

475 €

Auktionsfärsen deutlich günstiger 14.04.2012

- Durchschnittspreis von knapp 1600 €

Die 784. Lingener Zuchtviehauktion, die am vergangenen Mittwoch in den Emslandhallen stattfand, nahm einen zufriedenstellenden Verlauf, wenngleich auch die Preise deutlich moderater als zu Jahresbeginn ausfielen.


Bei einer Verkaufsquote von 99,1 Prozent pendelte sich der Durchschnittspreis am Mittwoch bei exakt 1595 € ein. Das sind 200 € weniger als noch im März. Landwirte aus den Niederlanden und aus Belgien sowie viele Züchter aus der Region nutzten die Gelegenheit zum Einkauf.

Dank des Engagements von Exporteuren aus Italien, die mehr als 100 Färsen ersteigerten, konnte am Ende von einem geräumten Markt gesprochen werden.

 

Den Tageshöchstpreis der Auktion erzielte Familie Büscher aus Emlichheim für die leistungs- und euterstarke Färse „Elske“, eine Tochter des Bullen Formalist. Sie wechselte für 2300 € ins Oldenburger Land. Jungrinder brachten im Mittel 822 € auf, Kuhkälber kosteten 698 €. Schwarzbunte Mastkälber kamen für 473 € unter den Hammer von Auktionator Dieter Brockhoff.

Die nächsten Zuchtviehversteigerungen der WEU finden am 24. April in Cloppenburg und am 15. Mai in Lingen statt.

 

Aktuelle News der WEU!

Auktion in Lingen 11.04.2012

Nachfolgend die Lingener Auktion in Zahlen:

 


Anzahl

max. Preis

Durchschnittspreis

Rinder

222

2.300 €

1.595,20 €

Jungrinder

16

1.000 €

821,88 €

Kühe

1

1.200 €

1.200 €

Kuhkälber

10

2.050 €

698 €

Mastkälber

34

630 €

339,71 €

 

 

Aktuelle News der WEU!

Feuertaufe bestanden 03.04.2012

Elstar 330971
Lomac 333492

Die Altstars Stylist, Cassano, Sallas und Ruacana fahren den „zweiten Schnitt“ ein. Genomics der ersten Stunde, darunter Goldday, Darox und Minos, haben Zuchtwerte auf Basis von Töchterinformationen. Die Ernte fällt gut aus.


Wann hat es das je gegeben, dass ein Bulle bei 15.000 Töchtern aus dem Wiedereinsatz seinen Zuchtwert steigern konnte? Im Falle von Stylist ist das Ergebnis in jeder Hinsicht bemerkenswert: Neben der enormen Eiweißleistung punktet Stylist ausgesprochen stark in der Nutzungsdauer. Seine mittelrahmigen Töchter sind wegen ihrer perfekten Fundamente für ein Arbeitsleben im Laufstall geschaffen. Mit jeder Laktation scheinen die Töchter von Truman besser zu werden. So darf man wohl die Entwicklung seines Zuchtwertes lesen. Die spätreifen, milchtypischen Töchter aus dem Testeinsatz und die typvollen Jährlinge attestieren ihrem Vater ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit. In allen Zuchtwerten vererbt Truman positiv.

Knapp 2.000 blutjunge Cassano-Töchter gingen im Februar in den aktuellen Zuchtwert von Cassano ein. Typ, Becken, Fundament, Leistung und seine Eignung als Färsenbulle sind die Vorzüge von Cassano. Unzählige Färsen auf den Auktionen und eine beeindruckende Töchtergruppe auf dem Konvent unterstreichen die Qualitäten dieses Bullen. Die Paarung Sallas x Cassano bzw. Sallas x Stylist wurde in den vergangenen Jahren oft vollzogen. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass Sallas auf leistungsstarker Grundlage perfekt funktioniert. Die jugendlichen Färsen bewegen sich flott auf trockenem Beinwerk und sie tragen die Euter hoch über dem Sprunggelenk. Eine frühe Töchtergruppe auf dem Konvent hat seine Popularität noch gefördert.

 

Mit Biarritz kommt ein extremer Leistungsbulle in den Wiedereinsatz. Seine kräftigen Töchter haben solide Euter und bewegen sich auf korrekt gestelltem, eher etwas steilem Beinwerk. Melkbarkeit und Eiweißgehalte verdienen Beachtung. Aus dem Geburtsjahrgang 2006 haben sich neben Biarritz auch die WEU-Bullen Fortado (V. FBI), Mestax (v. Modest), Mavid (V. Mascol) und Jomatos (V. Jefferson) einen verdienstvollen Platz in der RZG-Tabelle erobern können.

Aus dem Geburtsjahrgang 2007 warten die Bullen Elstar und Zestan mit vielversprechenden Zuchtwerten auf. Elstar entstammt der bekannten Salve-Kuhfamilie und dürfte wegen seiner Blutführung (Elonko x Stormatic x Predello) eine willkommene Ergänzung zu Shottle, Goldwin, O-Man, Jocko Besne und BW Marshall sein. Der Bulle Zestan (Zesty x Laudan x Tiamo) macht sehr jugendliche, leistungsbereite Tiere mit viel Milchtyp und ausgesprochen gutem Beinwerk.

 

Goldjunge „Goldday“

Das Zeitalter der Genomics brach bei der WEU vor zwei Jahren an, als die ersten „genomischen Jungvererber“ in den Einsatz gingen. Das war eine Revolution. Eine Blutprobe genügt, um den Wert eines Bullen für die Zucht zu taxieren. Die DNA sagt alles über die Tendenz der Vererbung. Ein genauerer Zuchtwert des Bullen wird dann mit dem Vorliegen von Töchterinformationen errechnet. Für die Bullen des Geburtsjahrganges 2006 liegen die Zahlen nun vor und sie decken sich gut mit denen der Blutprobe. Goldday war und ist ein Allroundvererber. Eine blutjunge Töchtergruppe bei „Hessens Zukunft“ und ein erster Zuchtwert attestieren ihm: Feuertaufe bestanden!

Nicht anders verhält es sich bei Darox, der als Genomic ganz gezielt zur Verbesserung des Typs eingesetzt wurde. Mit RZE 136 war und ist er ein ganz reeller Typvererber. Dem Mascol-Sohn Minos eilte der Ruf eines Eiweißvererbers voraus. Er ist dem Rufe nachgekommen.

Mit dem neuen Bullenkatalog hat die WEU auch das Angebot aktueller genomischer Jungvererber ausgetauscht. Lomac, Jakonan, Hybrid, Daylight, Saxonia und Xantana sind die Namen der aktuell im Einsatz befindlichen schwarzbunten Nachwuchskräfte. Ihre Väter heißen Lonar, Jake, Hayden, Docker, Samson und Xacobeo. Lomac unterstreicht, wie schnell genetische Verbesserungen von einer Generation zur nächsten mit Hilfe der genomischen Selektion erreicht werden können. Knapp zwei Jahre nachdem die ersten Lonar-Töchter abkalbten, gelingt es der WEU, einen ersten Sohn dieses DTG-Bullen in den Einsatz zu bringen. Lomac verfügt über besondere Stärken der Verbesserung von Nutzugsdauer, Zellzahl und Exterieur. Jakonan ist der höchste deutsche Jake-Sohn, der als Färsenbulle eingesetzt werden kann und besonders die Eiweißgehalte erhöht. Hybrid liefert ein günstiges Fett-: Eiweißverhältnis, gute Fundamente und auch er ist als Färsenbulle geeignet. Saxonia verkörpert alle Qualitäten seiner Ahnen (EX 90 Ramos x EX 90 Laudan x Dix) in sich: Nutzungsdauer 130, Zellzahl 125 und Fruchtbarkeit 114 kombiniert mit einem interessanten Fett-:Eiweißverhältnis bei positiven Eiweißprozenten. Eine blutsmäßige Alternative stellt Daylight dar, der solide Laufstallkühe mit guter Eutergesundheit erwarten lässt. Ähnliche Vorzüge können auch von den Töchtern von Xantana erwartet werden. Fest ansitzende Euter und grundsolide Fundamente sind das Markenzeichen dieses Bullen.

 

Rote Genomics

Im Red Holstein-Bereich setzt die WEU verstärkt auf genomische Jungvererber. Dies sichert uns den Zuchtfortschritt und verringert leistungsmäßig den Abstand zu Schwarzbunt. Hierzu zwei Beispiele aus dem aktuellen Genomics-Angebot: Aus der Karla-Kuhfamilie von Batke-Visbek, stammt der Bulle Frequent 927185, ein Fidelity-Sohn mit hohen Eiweißwerten. Prominenteste Vertreterin ihrer Linie ist die Europa-Siegerkuh Kora. Auf zahlreichen Elite-Auktionen der vergangenen Jahre sind Nachkommen zu hohen Preisen ins In- und Ausland versteigert worden. Hinter Frequent stehen mit hochbewertete Kühe von Mr. Burns, Talent, Cadon, Rubens und Jubilant. Frequent verbessert vor allem die Eiweißgehalte und Fundamente. Mit Diver kommt eine wahre Blutalternative zum Einsatz. Mütterlicherseits geht er auf die kanadische Melanie-Familie zurück. Sein Vater Demello ist ein Shottle-Bruder zu Destry.

Die Stärken von Diver sind die guten Eiweißprozente, ein ausgewogenes Exterieur und gute Zellzahlen in Verbindung mit einer flotten Melkbarkeit. Der preiswerte Lawn Boy-Sohn Lapoll P ist mischerbig hornlos, so dass 50 % seiner Nachkommen ohne Hörner geboren werden. Außerdem ist er für Färsenbesamungen geeignet. Eljero (Elburn x Malvoy x Talent) bietet ein Komplettpaket an Vererbungskraft. Sichere Leistung mit positiven Eiweißgehalten, ein korrektes Exterieur in Verbindung mit guter Eutergesundheit und langer Nutzungsdauer lassen so gut wie keine Wünsche offen.

Mit dem neuen Bullenkatalog geht die WEU gut aufgestellt in das zweite Besamungshalbjahr. Gehen Sie mit!

 
Aktuelle News der WEU!

Saturna ließ auf sich warten 22.03.2012

Kat.-Nr. 497 Latino-Tochter Saturna
Kat.-Nr. 165 Sallas-Tochter

- Guter Verlauf der Zuchtviehauktion Cloppenburg

 

Frühlingsanfang und ein Großaufgebot von knapp 400 Tieren in Cloppenburg, das passte doch gut zusammen. Trotz eines eher ruhigen Auktionsverlaufs waren die Kunden sehr zufrieden. Denn das große Angebot wurde gut verkauft und hatte für jeden Käufer etwas zu bieten.


Der moderate Durchschnittspreis der Färsen von 1.573 € hat seinen Grund – Ende des Quotenjahres und das Portemonnaie wird nicht mehr so leicht geöffnet wie es vor ein paar Monaten der Fall war. Die Käufer aus Italien, Polen und Holland sowie aus der Region sahen ihre Chance gute Färsen zu kaufen und nutzten sie auch, sodass am Ende des langen Auktionstages nur ein Rest von 5 % keinen neuen Besitzer finden konnte.

 

Längst hat es sich herumgesprochen, das Cloppenburger Deckbullenangebot hat einiges zu bieten. Der typvolle Mr. Burns-Sohn Mitsch des Zuchtbetriebs Batke, Visbek, bildete mit 2.000 € die Auktionsspitze bei einem Durchschnittspreis von 1.456 €.

 

Die Verkaufsspitze der Färsen ließ auf sich warten – mit der Katalognummer 497 kam die Latino-Tochter Saturna von der Stolle GbR, Berne, unter den Hammer. Ihr kapitaler Körper und ihr lebendiges Euter verbunden mit einer guten Leistungsbereitschaft führten dazu, dass sich die Bieter lange überboten und erst bei 2.600 € Schluss war. Am Ende stand fest, dass Saturna keinen langen Heimweg haben wird, sie wird im WEU-Gebiet weiter ihre Milch geben. Ihr folgte die Ruacana-Tochter Jamira von Jan-Bernd Tönjes, Hude, mit einem zugeschlagenen Angebot von 2.450 €. Gleich zwei höherpreisige Färsen hatte Franz Meyer aus Damme in seinem Anhänger mitgebracht, eine Sallas-Tochter (2.200 €) und eine Roy-Tochter (2.300 €).

Dieser Spitze folgten Töchter der Vererber Cassano, Ruacana, Cecon, Zabing und Jannsen, die für 2.200 € bzw. 2.000 € zugeschlagen wurden.

 

Die sechs aufgetriebenen Milchkühe konnten zu einem Durchschnittspreis von 1.642 € den Besitzer wechseln. Die Mastkälber wurden für durchschnittlich 430 € zugeschlagen.

Gottfried Lübbe, Vechta, sorgte mit seinem rotbunten Kuhkalb von Gustaaf mit einem Preis von 1.000 € für einen gelungenen Abschluss der Großveranstaltung. Die nächste Auktion findet am 11. April 2012 in Lingen statt.

 

Aktuelle News der WEU!

Cloppenburger Auktion in Zahlen 20.03.2012

Bei frühlingshaften Temperaturen zeigte die heutige Großauktion einen guten Verlauf. Nachfolgend finden Sie das Ergebnis der Auktion:


Anzahl

max. Preis

Durchschnittspreis

Bullen

26

2.000 €

1.456 €

Kühe

6

1.750 €

1.642 €

Färsen

345

2.600 €

1.573 €

Jungrinder

1

600 €

600 €

Kuhkälber

1

1.000 €

1.000 €

Mastkälber

9

720 €

543 €

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Jungzüchterfahrt USA 2012 06.03.2012

Die USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten - wir fliegen hin!

Wir starten Anfang Oktober mit einem zweitägigen Besuch der World Dairy Expo, der größten Milchviehausstellung der Welt.


Im Anschluss planen wir etwa vier Tage für Betriebsbesichtigungen bekannter Zuchtbetriebe wie Regancrest, Golden Oaks, Rosedale oder Luck-E ein. Darüber hinaus wird auch Zeit für ein Sightseeing in Chicago sein. Die Kosten incl. Flug, Unterkunft und Halbpension werden bei ca. 1.500 € pro Person liegen.

Voraussetzungen für die Teilnahme ist ein Mindestalter von 18 Jahren. Da wir die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzen, sind Anmeldungen ab sofort bis zum 30. April 2012 bei Britta Diers (04403-93260) möglich.

Bei Rückfragen könnt ihr euch gerne an Sönke Strudthoff oder Stephan Brüning wenden.

 

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Spitzenfärse „Josie“ bei 3.100 € zugeschlagen 29.02.2012

Flotte Zuchtviehauktion in den Emslandhallen

 

 Gut und teuer – so lässt sich das Ergebnis der Zuchtviehauktion in Lingen zusammenfassen, die am Dienstag in den Emslandhallen über die Bühne ging.


Mit einem Durchschnittspreis von 1.816 € konnten die Beschicker der Zuchtviehversteigerung wieder einmal zufrieden sein. Die Exporteure aus Polen, Italien, Holland sowie einige Einkäufer aus der Region mussten dagegen immer wieder ihren Katalog hochhalten und tief in die Tasche greifen, um zu ihrem Recht, sprich zu ihrer Kuh zu kommen.

 Dank der weitgehend stabilen Milchpreise scheint die Nachfrage nach melkenden Tieren auch im Ausland ungebrochen. Dagegen ist der Export von tragenden Rindern wegen des Schmallenbergvirus vorerst stark behindert.

 

Nach verhaltenem Start nahm die Versteigerung ab Katalognummer 50 deutlich an Fahrt auf. Teuerste Färse der Auktion war die Classic-Tochter „Josie“ aus dem Zuchtbetrieb Everink in Gölenkamp. Für den Spitzenpreis von 3.100 € wechselte sie in einen Zuchtbetrieb ins Osnabrücker Land. In der Preishitliste folgten mit jeweils 2.600 € eine exzellente Stylist-Tochter aus dem Hause Aufderhaar in Wilsum und eine allerbeste Cassano-Tochter von Familie Heddendorp in Klein Ringe.

Kuhkälber brachten durchschnittlich 458 Euro auf, Mastkälber kamen für 442 Euro unter den Hammer von Auktionator Brockhoff. Die nächsten Zuchtviehversteigerungen der WEU finden am 20. März in Cloppenburg und am 11. April in Lingen statt.

 

Aktuelle News der WEU!

Lingener Auktion in Zahlen 28.02.2012

Das Angebot der heutigen Auktion in Lingen war wieder eine Reise wert und so wechselten die aufgetriebenen Tiere schnell ihren Besitzer.

 


Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick der Verkaufszahlen:

Anzahl

max. Preis

Durchschnittspreis

Rinder

218

3.100 €

1.816 €

Kühe

3

1.800 €

1.625 €

Kuhkälber

9

500 €

458 €

Mastkälber

56

770 €

442 €

 

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Nachtrag zum Seminar "Klauengesundheit" 27.02.2012

Die Teilnehmer am Seminar „Klauengesundheit“ von Dr. Hans-Peter Klindworth von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen waren begeistert von den vielen Tipps für den Praktiker.


Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe der Rinderzucht.

Vorab finden Sie hier schon einmal die Unterlagen von Dr. Klindworth im pdf-Format.

Aktuelle News der WEU!

Großes Angebot an melkenden Färsen 23.02.2012

Mit knapp 300 aufgetriebenen Färsen kann von einem verlockenden Angebot bei der Zuchtviehauktion in Lingen die Rede sein.


Die Versteigerung von melkenden Herdbuchtieren beginnt am kommenden Dienstag, 28. Februar, um 10.00 Uhr in den Emslandhallen. Darüber hinaus kommen noch 12 schwarzbunte Kuhkälber und 57 Mastkälber unter den Hammer.

 

Der Zuchtverband WEU als Veranstalter der Auktion erwartet Kundschaft aus Italien und Polen. Die weitgehend stabilen Milchpreise könnten sich zudem positiv auf die Inlandsnachfrage auswirken. Die bewährten Besamungsbullen Jannsen, Stylist, Cassano, Cecon und Formalist sind die am häufigsten vorkommenden Väter der Verkaufstiere. Auktionskataloge verschickt die WEU auf Anfrage kostenlos unter der Rufnummer 05925-99850.

 

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6. Rinder-Workshop Uelzen 2012 21.02.2012

- Neue Herausforderungen für die Rinderzucht

 

Das „Who is Who“ der Rinderzucht traf sich in der vergangenen Woche wieder in Uelzen, um über die aktuellen Belange der Rinderzucht zu diskutieren.


Unter Federführung von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst Kalm der Christian-Albrechts-Universität, der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ) und der Uelzener Allgemeinen Versicherung hat der 6. Rinder-Workshop „Herausforderungen für die Rinderzucht“ vom 14. bis 15. Februar 2012 stattgefunden.

 

In verschiedenen Sessions behandelten die 120 anwesenden Teilnehmer die Themen Ökonomie und Wertschöpfung, aktuelle Züchtungsfragen, Phänotypen für Gesundheit sowie die DNA-basierten Züchtung. Im Folgenden möchten wir einen kleinen Einblick geben:

 

Im ersten Themenblock konnte der Bogen von den Trends in der Milchproduktion national und international bis hin zu der einzelbetrieblichen Spezialberatung gespannt werden.

 

Die Milch und ihre Inhaltsstoffe waren ebenfalls Bestandteil eines Vortrags im zweiten Themenblock. Erste Ergebnisse zum Fett:Eiweiß-Verhältnis der Milch zeigen, dass es sich hier um einen optimalen Parameter zur Beschreibung der energetischen Situation während der kritischen Frühlaktation handelt.

 

Welche Tendenzen in der Zucht sich andeuten, im Hinblick auf die Hornlosigkeit oder aber die Einbeziehung von Verhaltensparametern wie z.B. das Temperament rundeten den ersten Vormittag ab. Können Informationen von Tierärzten und Tierhaltern in Bezug auf die Erfassung von Gesundheitsdaten in einer Datenbank zusammengefasst werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich drei vorgestellte Forschungsprojekte. Ähnliche Ansätze verfolgen zwei weitere Forschungsvorhaben, die eine mögliche elektronische Erfassung von Klauen- und Gliedmaßenerkrankungen untersuchen oder sich dem Vergleich von Testherden versus einer flächendeckenden Erfassung von phänotypischen Merkmalen widmen.

 

Ein gesamter Themenblock wurde den aktuellen Entwicklungen der genomischen Zuchtwertschätzung gewidmet. Neben Beiträgen über den Anstieg der Sicherheiten der genomischen Zuchtwerte sowie der Verwendung neuartiger SNP-Chips wurde intensiv über die Fortschritte im Bereich der Genomsequenzierung und die Nutzung der daraus resultierenden Ergebnisse für die Zuchtwertschätzung debattiert.

 

Den Abschluss der Veranstaltung bildete der viel diskutierte Themenblock der Nachhaltigkeit mit den Schwerpunkten Treibhausgasemissionen, neue Züchtungs- und Fütterungs-strategien. Es zeigte sich, dass Wissenschaft und Praxis gemeinsam an diesem Themenkomplex nach umsetzbaren Lösungen suchen.

 

Haben Sie Interesse an den kompletten Tagungsbeiträgen? Sie können diese bei der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ) per Mail unter info@dgfz-bonn.de oder auf der Homepage http://www.dgfz-bonn.de/list_schriftenreihe.html für 10 € incl. MwSt. anfordern.

 

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Ihre Nr. 1 rund ums Rind