Großaufgebot lässt Kälte vergessen 09.02.2012
- Guter Verlauf in Cloppenburg
Das Thermometer zeigt Minusgrade an und die Küche ist schön warm. Wir brechen trotzdem auf, denn das angekündigte Großaufgebot der Cloppenburger Auktion der Weser-Ems-Union eG macht uns neugierig. Ist vielleicht heute ein guter Deal zu machen?
So manch guter Deal ließ sich tatsächlich abwickeln, denn bei schwierigen Verkehrs-verhältnissen und eisigem Wind verschob manch einer seinen Einkauf auf wärmere Zeiten. So begann die Auktion auch recht verhalten, doch mit der steigenden Sonne stieg auch die Aktivität der Käufer.
Die interessante Genetik überzeugte und am Ende des Tages konnte ein guter Auktionsverlauf mit einem leicht rückläufigen Preisniveau resümiert werden.
312 Färsen von guter bis sehr guter Qualität standen den Käufern aus der Region sowie aus Italien und Polen zum Verkauf. Bis auf einen Rest von 7 % hatten sie am Ende eines langen Auktionstages ihre neuen Besitzer gefunden.
Eine Doppelspitze erhielt den Zuschlag beim Tageshöchstpreis von 2.300 €. Die rotbunte Last Call-Tochter Rio aus dem Stall von Heinz-Bernhard Lingemann aus Bunnen und die Cecon-Tochter Merle der Stolle GbR aus Berne wechselten nach spannenden Bieterduellen in ihre neuen Ställe in den Landkreis Cloppenburg bzw. ins Emsland. Für 2.250 € konnte ein Züchter aus Italien die Baxter 2-Tochter Primadonna der Markus GbR aus Wehm ersteigern. Töchter der Bullen Sallas, Cassano, Stylist, Cecon und Jannsen gehörten auch diesmal zum höherpreisigen Verkaufskontingent.
Der Durchschnittspreis lag am Ende bei 1.639 € und damit knapp 150 € unter dem Januarergebnis. Die sieben aufgetriebenen Milchkühe konnten zu einem Durchschnittspreis von 1.671 € den Besitzer wechseln und die 14 Bullen für 1.314 €. Die beiden angebotenen Mastkälber wurden für durchschnittlich 430 € zugeschlagen. Die nächste Auktion findet am 28. Februar 2012 in Lingen statt.
Aktuelle News der WEU!
Cloppenburg-Auktion in Zahlen 07.02.2012
Die heutige Großauktion in Cloppenburg trotzte der eisigen Kälte und zeigte einen guten Verlauf. Sehen Sie nachfolgend die einzelnen Ergebnisse:
Anzahl | Höchstpreis | Durchschnittspreis | |
|---|---|---|---|
Rinder | 312 | 2.300 € | 1.639 € |
Bullen | 14 | 1.850 € | 1.314 € |
Kühe | 7 | 2.050 € | 1.671 € |
Mastkälber | 2 | 450 € | 430 € |
Großaufgebot in Cloppenburg 02.02.2012
Die Schallgrenze von 500 angemeldeten Verkaufsfärsen wurde bei der kommenden Auktion in Cloppenburg überschritten! 30 Bullen, 11 Kühe, 510 Färsen, 1 Kuhkalb und 2 Mastkälber suchen am 7. Februar 2012 einen neuen Besitzer.
Bei diesem Großaufgebot ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei!
Informieren Sie sich in unserem Auktionskatalog, der bei der WEU kostenlos angefordert (Tel.: 04403-9326-0) oder auf der WEU-Homepage heruntergeladen werden kann (http://www.weu.de/vermarktung/auktionen/)!
Das Angebot an brandaktueller Genetik wird auch bei der kommenden Auktion wieder ein Garant für einen erfolgreichen Auktionsverlauf sein.
Anfang Januar überzeugten die Nachkommen der WEU-Vererber Marbach, Cassano, Sallas, Stylist und Biarritz auf dem Konvent in Oldenburg. Am kommenden Dienstag, 7. Februar 2012, bietet sich die Gelegenheit Töchter dieser Bullen zu erwerben - und vielleicht auf den Tierschauen im Sommer vertreten zu sein?
Für die Rotbuntfreunde werden insgesamt ca. 45 Tiere von Vererbern wie Ruacana, Last Call und Lawn Boy sowie für die Anhänger internationaler Genetik stehen Töchter von z.B. Toystory und Pagewire zum Verkauf.
Die Auktion beginnt am kommenden Dienstag um 10 Uhr.
Aktuelle News der WEU!
Schmallenberg-Virus 02.02.2012
Seit einigen Monaten bereitet ein neues Virus Landwirten und Tiermedizinern in Deutschland, Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien große Sorgen: das Schmallenberg-Virus.
Professor Dr. Martin Ganter aus der Klinik für kleine Klauentiere hat gemeinsam mit der E-Learning-Beratung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover einen Videopodcast angefertigt, der die bisher bekannten Informationen zu dem neuen Erreger und dem von ihm verursachten Krankheitsbild zusammenfasst.
Aktuelle Informationen des Friedrich-Löffler-Instituts erhalten Sie hier!
Aktuelle News der WEU!
Blauzungenimpfung ab sofort nicht mehr erforderlich 25.01.2012
Wie aus dem BMELV verlautet, werden sich Deutschland sowie die Benelux-Staaten ab dem 15. Februar 2012 offiziell als frei von der Blauzungenkrankheit (BTV-8) erklären.
Damit ist die Impfung für die Vermarktung ab sofort nicht mehr notwendig.
Wenn Sie Ihre Kuhherde sowie die nicht zur Vermarktung in Drittländer vorgesehenen Rinder für die Weidesaison 2012 noch einmal vor der Blauzungenkrankheit schützen möchten, sollten Sie umgehend mit Ihrem Tierarzt einen Impftermin vereinbaren.
Aktuelle News der WEU!
„Chantal“ und „Janine“ spät zugeschlagen 17.01.2012
Flotte Zuchtviehversteigerung in Lingen
Die 782. Zuchtviehauktion in Lingen nahm einen flotten Verlauf. Zum Jahresauftakt fielen die Gebote zügig und der Durchschnittspreis pendelte sich bei 1.808 € ein.
Damit beginnt das neue Jahr ebenso gut wie das alte endete.
Für die schwarzbunte Spitzenfärse „Chantal“, eine Mercedes-Tochter von Familie Molendyk, Halle, fiel der Hammer spät bei exakt 2.400 €. In der Käufergunst überboten wurde sie nur von „Janine“, einer rotbunten Legamon-Tochter aus dem Hause Lingemann im südoldenburgischen Bunnen. Nach einem hartnäckig geführtem Bieterduell zwischen Holland, Polen und Italien hatte schließlich der Exporteur aus der Poebene den längsten Atem und sicherte sich diese rotbunte Spitzenfärse für 2.500 €.
Schwarzbunte Kuhkälber brachten stolze 683 € auf, schwarzbunte Bullkälber wurden für durchschnittlich 411 € zugeschlagen.
Die nächsten Zuchtviehauktionen der WEU finden am 7. Februar in Cloppenburg und am 28. Februar in Lingen statt.
Anzahl | max. Preis | Durchschnittspreis | |
|---|---|---|---|
Rinder | 135 | 2.500 € | 1.808 € |
Kühe | 5 | 1.700 € | 1.490 € |
Jungrinder | 6 | 800 € | 778 € |
Kuhkälber | 6 | 870 € | 683 € |
Mastkälber | 51 | 800 € | 435 € |
Konvent 2012 - Der Tag von Loh Nastygirl 12.01.2012




Ein Auftakt der Schausaison 2012 nach Maß, mit diesen Worten kommentierte WEU-Geschäftsführer Hartmut Zingel den heute in Oldenburg stattgefundenen Konvent. Die 150 besten Schaukühe der Weser-Ems-Union eG stellten sich dem Schönheitswettbewerb, um den Titel des Grand Champions. Die Rinder- und die angeschlossene Agrargewerbemesse waren mit rund 3.500 Zuschauern wieder außerordentlich gut besucht.
Angesichts sehr homogener Klassen hatten die Richter heute manch schwierige Aufgabe zu meistern.
Soviel vorweg: Die Richter Christian Fischer, Brunsbek, und Manfred Uhrig, Sulzbach, meisterten ihre Aufgabe souverän.
Für Thomas Schulte-Lohmöller und seine Familie aus Rhede-Borsum wurde dieser Tag zu einem Traum! Vier Klassensiege, Siegerfärse und Reservesiegerfärse rotbunt, Sieger alt rotbunt, Sieger mittel schwarzbunt, Nachzuchtsiegerin des Bullen Sallas, den lukrativen Jackpot-Sieg, Junior Champion und als i-Tüpfelchen Grand Champion-Titel für die überragende Loh Nastygirl, Tochter des WEU-Vererbers Marbach! Mehr geht nicht, oder?
Züchterträume wurden heute wahr, aber auch das Spielfieber wurde entfacht – mit dem Jackpot-Wettbewerb. Hinter der Siegerin SLH Ginger in Besitz der Familie Schulte-Lohmöller sicherten sich die Färsen Eke Juwele von Halina Ekenhorst, Laar und Loh Lindy von Andreas Lohmöller sowie Lorett der van Velzen-Hekert GbR hohe Geldgewinne!
Banni aus dem Züchterstall Hein Ekenhorst, Laar, sicherte sich hinter SLH Goldrose der Schulte-Lohmöller Holsteins (SLH) den Reservesieg in der Kategorie alt rotbunt.
Ein Marbach-Festival wurde die Prämierung der Sieger schwarzbunt mittel. Strahlend nahm Kerstin Stolle, Berne, die Schärpe für den Reservesieg - nach dem späteren Grand Champion - von Celine entgegen.
Mit einem zweiten Reservesieg von Alexia in der Kategorie Siegerfärse schwarzbunt knüpfte die Stolle GbR nahtlos an ihren Erfolg an. Den Titel Siegerfärse verbuchte die typstarke und kraftvolle Tiana für ihren Züchter Josef Hatke, Bösel.
Nicht nur Loh Lindys dritter Platz im Jackpot sicherte das „Futtergeld“ für den Züchterstall Lohmöller, auch die körperstarke Loh Lynn konnte ihren Beitrag dazu leisten, indem sie den Titel Sieger schwarzbunt alt davon trug. Ringpräsenz und ihr wunderschöner Körperbau waren die ausschlaggebenden Attribute, die Loh Lynn vor der extrem milchtypischen Eke Dorothea von Lambert Weinberg, Isterberg, die Siegerschärpe einbrachte.
Ebenso wie die beeindruckenden Marbach-Töchter war auch die Töchtergruppenpräsentation der WEU-Vererber Biarritz, Sallas und Cassano eine Demonstration der Stärke des WEU-Zuchtprogramms.
Die zehn Cassano-Töchter der Nachzuchtgruppe sowie hohe Platzierungen in den Einzelklassen bestätigten den Praktikern, dass sie mit dem massiven Einsatz dieses Allrounders in ihren Herden alles richtig gemacht haben. Neben seinen bekannten Vorzügen hinsichtlich Leistungsstärke, Eutergesundheit, guter Melkbarkeit sowie tadellosen Fundamenten hat er auf dem Konvent endgültig den Beweis angetreten, dass er zu einem hohen Prozentsatz schaufähige Töchter produziert.
Die Sallas-Nachzucht konnte eindrucksvoll die exzellente Klauen- und Beinvererbung ihres Vaters demonstrieren. Alle Töchter bewegten sich auf ausgesprochen korrekten, parallelgestellten und trockenen Fundamenten. Besonders positiv: Sallas-Töchter werden frühzeitig wieder tragend.
Gespannt warteten die Zuschauer auf die Töchtergruppe des Buckeye-Sohnes Biarritz. Diesem gelang nach der jüngsten Zuchtwertschätzung auf Anhieb der Sprung in die deutsche Topliste. Seine Töchter überzeugten als leistungsbetonte, überdurchschnittlich große Färsen mit viel Kraft und Stärke. Sie bewegten sich auf kräftigen Beinen mit etwas mehr Knochensubstanz. Ihre hoch und breit angesetzten Euter verfügten über ein starkes Zentralband und korrekte Strichplatzierungen. Die Verbesserung von Leistung und Substanz sowie seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, aufgrund der außergewöhnlichen Abstammung, das sind Vererbungsmerkmale die Biarritz für einen verstärkten Einsatz prädestinieren.
Welch ein Tag! Der Aufforderung des Liedes „Stand up for the Champions“ folgten die begeisterten Zuschauer gerne und applaudierten dem Grand Champion Loh Nasytgirl und ihren Besitzern.
Hier finden Sie die Prämierungsergebnisse!
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Aktuelle News der WEU!
Das Auktionsjahr 2012 in Lingen startet am Dienstag 11.01.2012
- Zuchtviehauktion mit 300 Tieren
Mit einem Angebot von mehr als 200 melkenden Färsen startet der Auktionsplatz Lingen in das Vermarktungsjahr 2012.
Am nächsten Dienstag, 17. Januar, kommen darüber hinaus sechs Kühe, zwölf weibliche Jungtiere und 60 Mastkälber unter den Hammer. Auktionskataloge verschickte die WEU auf Anfrage unter der Rufnummer 05925-9985-0 oder im Internet.
Auf den Auktionsplätzen Norddeutschlands wurde im Jahre 2011 ein Durchschnittspreis von knapp 1700 € ermittelt. Dank der ungebrochen starken Nachfrage geht die WEU davon aus, dass auch am kommenden Dienstag wieder Exporteure aus Italien, Holland und Polen am Auktionsring sitzen werden, um sich mit Schwarzbunten aus Lingen einzudecken. Die WEU-Mitgliedsbetriebe werden gebeten, sich wegen treuhändischer Kaufaufträge und Transportanfragen zeitnah an die WEU-Mitarbeiter zu richten.
Aktuelle News der WEU!
Das Auktionskarussell dreht sich wieder 05.01.2012
Starker Auktionsauftakt in Cloppenburg
Ein herzliches „Frohes Neues Jahr“ tönt durch die Stallgassen und an jeder Ecke sieht man Leute, die sich über die vergangenen Feiertage austauschen. Kinder spielen auf den Rängen ausgelassen Fangen und die markante Stimme von Auktionator Dieter Brockhoff klingt über alle Köpfe mit einem „Ach, meine alten Bekannten sind auch wieder da…“ hinweg. Nein, wir befinden uns nicht auf einem Jahrmarkt, wir sind auf der ersten Auktion des Jahres der Weser-Ems-Union eG in Cloppenburg!
Rund 300 Tiere von sehr guter Qualität standen der bunten Käuferschar aus dem In- (Brandenburg, Baden-Württemberg und Bayern) und Ausland (Italien, Polen und Niederlande) zum Verkauf.
Die ausgelassene Stimmung fand bis zum Ende der Auktion keinen Abbruch und so wechselten die Tiere rasch ihre Besitzer.
Wie ausgelassen es war, zeigte schon das erste Gebot des Tages: der stattliche Toystory-Sohn Anatom von Enno Steenken, Dötlingen betrat den Ring und die Bieterduelle wollten kein Ende nehmen. Am Ende konnte ein Züchter aus dem Landkreis Friesland für stattliche 2.700 € diesen Bullen sein Eigen nennen.
Den Tageshöchstpreis von 3.550 € erzielte eine Goldwin-Tochter aus dem Stall von Andreas Varelmann, Steinfeld. Sie tritt einen sehr kurzen Weg in ihren neuen Stall an – es ging in einen Züchterstall nach Lindern. Für 3.200 € konnte ein Züchter aus Nordrhein-Westfalen die Shottle-Tochter Antonella von Manfred Stolle aus Dötlingen ersteigern.
Mit 3.100 € konnte die kapitale Virzil-Tochter SLH Eva von Bernd Schulte-Lohmöller, Rhede als dritte die 3.000 €-Grenze überspringen. Töchter der WEU-Bullen Sallas, Cassano, Stylist, Dolch und Novize sowie der Vererber Carmano, Ruacana oder Jelder bildeten das Auktionsspitzenfeld.
Der Durchschnittspreis lag am Ende der siebenstündigen Auktion bei stolzen 1.786 € für Färsen und bei 1.467 € für Bullen. Die fünf aufgetriebenen Milchkühe konnten zu einem Durchschnittspreis von 1.550 € den Besitzer wechseln. Den Abschluss dieser ereignisreichen Auktion bildeten vier Mastkälber, die für einen Durchschnittspreis von 325 € verkauft werden konnten.
Die nächste Auktion findet am 17. Januar 2012 in Lingen statt und wir freuen uns, wenn es auch dort heißt „Meine alten Bekannten sind wieder da…“.
Aktuelle News der WEU!
Truman erhält ALL-Logo 05.01.2012
Im Dezember 2011 tagte der Zuchtbeirat der Arbeitsgemeinschaft Lebenslinien (ALL) und hat dem WEU-Vererber Truman das ALL-Logo verliehen.
Nähere Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage der ALL.
Starker Start der Auktionssaison 04.01.2012
Mit einem sehr guten Start begann heute das neue Auktionsjahr der Weser-Ems-Union eG in Cloppenburg.
Lesen Sie hier die einzelnen Auktionsergebnisse:
Anzahl | max. Preis | Durchschnittspreis | |
|---|---|---|---|
Färsen | 265 | 3.550 € | 1.786 € |
Kühe | 5 | 1.800 € | 1.550 € |
Bullen | 15 | 2.700 € | 1.467 € |
Mastkälber | 4 | 370 € | 325 € |
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WEU-Konvent 2012 28.12.2011
Das Event zu Beginn des Jahres wirft seine Schatten voraus!
Am 12. Januar 2012 sollten Sie sich nichts anderes vornehmen! Denn dann ist wieder Konvent-Zeit in der Weser-Ems-Halle in Oldenburg! Rund 180 schwarz- und rotbunte Kühe stehen ab 9.30 Uhr bereit, um den Preisrichtern Manfred Uhrig aus Sulzbach und Christian Fischer aus Brunsbek ihre Aufgabe nicht leicht zu machen. Es hat sich rumgesprochen, dass der Konvent zum richtungsweisenden Holstein-Event zum Jahresauftakt gehört. Verpassen Sie es also nicht. Wer am Donnerstag bis 9.30 Uhr erscheint, muss keinen Eintritt bezahlen.
Gemütlicher Züchterabend
Schon am Vorabend versammeln sich alle Züchter, Sponsoren und Aussteller zum zünftigen Züchterabend in der Messehalle. Bei Grünkohl und Bier wird bereits hier über die kommende Schau gefachsimpelt. Bei einem Rundgang durch den Stall können Sie sich einen Eindruck über die Nachzuchten und die Sieger von morgen verschaffen.
Spannung pur
Beim Jackpot-Wettbewerb ist knisternde Spannung vorprogrammiert. Wer von den 49 Teilnehmerinnen kommt ins Finale? Wer bekommt am Ende den Scheck über 1.600 Euro überreicht? Seien Sie beim spannenden Finale dabei, wenn insgesamt 4.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet werden.
Highlight Schau
Die WEU-Züchter haben ihre Herden im Blick, wenn der Anmeldeschluss zum Konvent näher rückt. Der Schaukatalog kann sich sehen lassen, denn rund 180 schwarz- und rotbunte Schaukühe von der Färse bis zur 6-laktierenden Kuh sind nur mit einem Ziel angemeldet worden: Sie wollen siegen und Grand Champion werden! Aber wer hat letztendlich die Nase vorn?
Neue und alte Vererber im Blick
Drei Nachzuchten stehen im Programm. Gespannt darf man sein, wie sich Töchter der WEU-Vererber Sallas und Cassano aus dem Wiedereinsatz zeigen werden. Aus dem Testeinsatz steht die Nachzucht von Biarritz (Buckeye x Morty) im Blickpunkt. Die Nachzuchtschau auf dem Konvent ist immer eine willkommene Plattform für das Erkennen von Vererbungstendenzen und Vergleichen der WEU-Vererber. Informieren Sie sich.
Für die Züchter aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim wird ein Bustransfer angeboten. Anmeldungen bitte bis zum 9. Januar in der Geschäftsstelle Dalum, Telefon 05925-998513. WEU-Konvent 2012: Wir sehen uns!
Aktuelle News der WEU!
Die Auktionssaison geht in die nächste Runde! 28.12.2011
Die erste Zuchtviehauktion der Weser-Ems-Union eG in Cloppenburg im Jahr 2012 verspricht wieder eine vielversprechende Auktion zu werden.
Insgesamt wurden 414 Färsen, 25 Bullen, 8 Kühe und 5 Kuhkälber sowie 4 Mastkälber angemeldet. Der Auktionskatalog kann bei der WEU kostenlos angefordert werden (Tel.: 04403-9326-0) oder auf der WEU-Homepage heruntergeladen werden (http://www.weu.de/vermarktung/auktionen/).
Das Angebot an hochspannender Genetik wird auch bei der kommenden Auktion wieder ein Garant für einen erfolgreichen Auktionsverlauf sein. Nachkommen der bekannten und bewährten Bullen Cassano, Cecon, Dolch, Sallas und Stylist werden am kommenden Mittwoch, 4. Januar 2012, versteigert. Für die Rotbuntfreunde werden insgesamt ca. 43 Tiere von Vererbern wie Talent 2, Ruacana, Dollar und Malvoy unter den Hammer von Auktionator Dieter Brockhoff kommen. Für die Anhänger internationaler Genetik stehen Töchter von z.B. Goldwin und Lightning zum Verkauf.
Die Auktion beginnt am kommenden Mittwoch um 10 Uhr.
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Einmaliger Abschluss 20.12.2011
der WEU-Auktionssaison 2011
Volles Haus bei Zuchtviehversteigerung in den Emslandhallen
Lingen. Das Beste kam zum Schluss: Der Auktionsplatz Lingen platzte aus allen Nähten, als am Dienstag die 781. Zuchtviehauktion über die Bühne ging.
Neben dem normalen Auktionskontingent von mehr als 500 Tieren sorgte eine hochwertige „Christmas Special“-Kollektion für reges Interesse bei Käufern aus nah und fern und ganz fern. In drei Reihen standen interessierte Züchter und Kaufleute um den weihnachtlich geschmückten Ring.
Glühwein und Tannenbaum taten ihr übriges, um diese Auktion zu einem Erlebnis zu machen. Genau dies war die Intention des Veranstalters. „Wir wollen Konzept und Termin dieser Auktion fest in den Köpfen und Kalendern der Züchter verankern“, erläutert Hartmut Zingel vom Rinderzuchtverband Weser-Ems-Union. Am Ende der Versteigerung gegen 17.00 Uhr pendelte sich der Durchschnittspreis bei stolzen 1.805 € ein. 16 Rinder aus der CS-Kollektion kamen für 2.459 € unter den Hammer von Auktionator Dieter Brockhoff, 13 Jungrinder und Kuhkälber brachten durchschnittlich 1.908 € auf. Den Tageshöchstpreis der Auktion erzielte der Zuchtbetrieb Cording/Seeger aus dem Oldenburgischen Großenkneten: „Just for Ever“, ein drei Monate altes Destry-Kuhkalb aus der Europa-Kuh „Jodie“, wechselte für 4.500 € in einen Hochzuchtbetrieb aus dem Elbe-Weser-Dreieck.
Teuerste melkende Färse war „Loh Leslie“ von Andreas Lohmöller aus Listrup, eine Goldwin-Tochter aus fünf aufeinander folgende Generationen excellenter Kühe. Sie wurde nach hartnäckig geführtem Bieterduell für 3.300 € einem international bekannten Hochzüchter aus dem Hessischen zugeschlagen. Arnold Hartgering aus Samern erzielte ein Gebot in selbiger Höhe für „aha Cancel“, eine tragende Talent-Tochter aus der Carla-Kuhfamilie. Sie wechselte ins Rheinland. Die Käuferliste dieser Versteigerung ist ein bunter Mix: Rinderzüchter aus Spanien, Italien, Polen, Holland und nahezu allen deutschen Bundesländern finden sich im Auktionsprotokoll. Der Auktionsplatz Lingen wird darum auch in Zukunft eine „feine Adresse“ bleiben.
Auktionsergebnisse:
Anzahl | max. Preis | Durchschnittspreis | |
|---|---|---|---|
Färsen | 300 | 2.650 € | 1.776 € |
Jungrinder | 10 | 1.250 € | 892 € |
Kuhkälber | 23 | 820 € | 499 € |
Mastkälber | 41 | 650 € | 470 € |
Auktionsergebnisse Christmas Special:
Anzahl | max. Preis | Durchschnittspreis | |
|---|---|---|---|
Färsen | 14 | 3.300 € | 2.446 € |
Jungrinder | 13 | 3.000 € | 1.892 € |
Kuhkälber | 2 | 4.500 € | 3.050 € |
Aktuelle News der WEU!
Schöne Bescherung 12.12.2011
Der Rinderzuchtverband Sachsen-Anhalt hat Gästen und Beschickern nicht zuviel versprochen: Im Grußwort zur 21. Nikolausschau war in Aussicht gestellt worden, diese Abendveranstaltung in angenehmer Erinnerung zu behalten.
Eine liebevoll geschmückte Halle zu Bismarck und ein diensteifriger Nikolaus erwarten die Zuschauer. Gegen 18.00 Uhr platzt die Halle aus allen Nähten, alle wollen möglichst nah am Ring sein. Das Richtgeschehen nimmt seinen Lauf.
In der Weihnachtsbäckerei
Marbach und Laudan – so heißen die Zutaten, aus denen der Hoffnungsträger Mardan gebacken ist. Eine sehr milchtypische, leistungswillige und fundamentstarke Nachzuchtgruppe junger Färsen betritt den Ring. Im Körper ein bisschen wenig, dafür im Voreuter etwas mehr – dies ist der erste Eindruck von Mardan. Aus dem Wiedereinsatz präsentiert unser Kooperationspartner eine Nachzucht von Cecon. Hüben wie drüben, bei RSA und WEU, dasselbe Bild: Jugendliche Färsen mit extrem guten Eutern, zufriedene Besitzer. Das passt soweit. Eine schöne Bescherung.
Morgen, Kinder, wird`s was geben
Gespannt schauen die Kinder, was der Nikolaus aus seinem Sack zaubert. Die Zuschauer verfolgen derweil, wo Preisrichter Marko Radke die Akzente setzt. Er denkt an morgen, an die folgenden Laktationen. „Fertige“ Färsen sind nicht sein Ding. In der zweiten Klasse gewinnt die jugendliche, milchtypische Jasper-Tochter Lena von Egon Strudthoff. Auch die schicke Cassano-Tochter Indiana von Familie Schröter, Tilleda, ist eine Färse mit Zukunft. Sie gewinnt ihre Klasse vor der euterstarken Lawn Boy-Tochter Marlene von Familie Perk, Spahnharrenstätte. Dass diese Färse eine andere Farbe hat, stört heute niemanden: Rot- und Schwarz begegnen sich auf Augenhöhe- keine Extrawurst, keine Trennung. Auch am Vorführer kann man bei dieser Schau nicht unbedingt ausmachen, welcher Betrieb gerade ein Tier im Ring hat. Das WEU-Team besteht aus vielen engagierten Jungzüchter(inne)n. Die Siegerfärse stellt Familie Lohmöller mit Loh Lindy, einer knapp zweijährigen Goldwin-Tochter aus Skycrest: Milchtyp und Euterqualität sprechen klare Worte.
Alle Jahre wieder
Es hat in Sachsen-Anhalt Tradition, eigene Kuhklassen mit Töchtern stationseigener Bullen zusammenzustellen. Zweitkalbige Töchter von Van Gogh, Cecon, Goldboy und Jelder bewerben sich um den Titel einer jungen Siegerkuh.
Beeindruckend ist die große Zahl schautauglicher Marbach-Töchter. Die schwarze, euterstarke Cilla (V. Cecon) und die robuste Soraya (V. Sottrum) sind jeweils Klassensieger und somit Anwärterinnen auf die Siegerschärpe. An der schaubewährten Damion-Tochter Belinda von Familie Friederichs, Hengstlage, geht für Preisrichter Marko Radke heute kein Weg vorbei. Dank ihres Stils, ihrer Korrektheit und ihrer perfekten Euterbalance kann sie sich noch vor der milchtypischen Outside- Tochter Steffi von Familie Mertens, Möllendorf, platzieren.
Lasst uns froh und munter sein
Die WEU hat mitnichten die zweite Garde, sondern ihre Schwergewichte zur Nikolausschau geschickt. Die Rubrik der Drittkalbskühe hat überragende Qualitäten. Als die Talent-Tochter Maxima den Ring betritt, sodass die Zuschauer nicht mehr aus dem Staunen kommen. Sie ist ein Hingucker, ihre Präsenz im Ring ist gewaltig und das nicht nur wegen ihrer anderen Farbe. Alte Hasen fühlen sich unwillkürlich an den Auftritt von Ted Marcy in Oldenburg erinnert. Souverän gewinnt Maxima an diesem Tag gegen die Europa-Kuh Nastygirl (V. Marbach), die sich von der Hand von Thomas Schulte-Lohmöller nicht wirklich führen lässt. Die Treu-Tochter Trendy der Agrargenossenschaft Tuchheim, Grand Champion von 2010, geht heute in ihrer Klasse auf Rang drei.
Morgen kommt der Weihnachtsmann
Nicht mit dem Schlitten, sondern per Mitfahrgelegenheit reist Heinrich Batke aus Visbek ins weite Bismark, um „seine Kora“ aufzubauen. Die viertkalbige Outside-Tochter, Siegerfärse der Europaschau, ist eine Kuh wie ein Denkmal. Ihr Platz ist einmal mehr vorn an der Front. Da gehört sie hin. In der ältesten Kuhklasse geht die kernige Anna, eine sechstkalbige Rudnik-Tochter, an der Spitze des Feldes. Für die Agrargenossenschaft Fischbeck ein weiterer Erfolg nach so vielen Teilnahmen an DHV-Schauen.
Stille Nacht
Sektkorken knallen, die komplette WEU-Jungzüchtermannschaft feiert mit, als der Preisrichter den Grand Champion der 21. Nikolausschau bekannt gibt. Es ist Maxima. Die Schau ist gegen 22.30 Uhr zu Ende. Es ist keine stille Nacht. Es gibt Freibier. Die Band spielt „Smoke on the water“ – erfrischend nach so viel Weihnachtsmusik in den Ohren. JA
Aktuelle News der WEU.
Dezember- Zuchtwertschätzung - 06.12.2011
Neue interessante Vererber
Nach der Dezember-Schätzung ist es wieder soweit: Die WEU ergänzt ihr Angebot um einige besonders interessante Vererber. Das neue Angebot erhalten Sie in Kürze mit der neuen Bullenkarte zugeschickt.
Genomische Bullen - Schwarzbunt
Die junge Mannschaft genomischer Bullen glänzt durch ihre ausgewogenen Zuchtwerte. Auf höchstem Niveau spielen die jüngsten Hoffnungsträger ihre Stärken in allen wirtschaftlich wichtigen Merkmalen aus. Hierbei demonstrieren sie ihre züchterische Überlegenheit gegenüber den älteren nachkommengeprüften Bullen. Ihre Vorteile zu nutzen, dürfte leicht fallen, bietet doch die aufstrebende Garde junger Bullen ein tolles Preis-/Leistungsverhältnis und auch blutsmäßig einige interessante Alternativen.
Der Hayden Sohn Hybrid (Hayden * Goldwyn * Throne) kombiniert ein günstiges Fett-/ Eiweißverhältnis mit einem ausgewogenen Exterieur. Gleichzeitig verbessert er die Zellzahlen sowie die wirtschaftlich besonders wichtige Nutzungsdauer. Darüber hinaus dürften seine Kälber leicht geboren werden, so dass er als Färsenbulle breit eingesetzt werden kann.
Jakonan ist durch seine Blutsführung besonders interessant. Die Väterfolge Jake * Mascol * Jocko Besne garantiert, dass sich die Jakonan-Nachkommen auf geraden Hinterbeinen mit hohen Trachten bewegen. Jakonan erhöht außerdem die Fett- und Eiweißgehalte sowie den Milchfluss.
Mammut (Man-O-Man * Goldwyn * Bellwood Marshall) verfügt nicht nur über ein interessantes Pedigree, sondern bietet ein Komplettpaket auf höchstem Niveau. Sein gRZG 144 fußt auf einer hervorragenden Eiweißvererbung (+0,17 % Eiweiß), korrektem Exterieur und hohen Zuchtwerten für Zellzahl und Nutzungsdauer. Gute Euter, beste Eutergesundheit und eine lange Nutzungsdauer garantieren produktive, ökonomische Milchkühe. Da auch seine Kälber leicht geboren werden, wird Mammut sicherlich stark eingesetzt werden.
Bereits seit der August-Zuchtwertschätzung erfreut sich Mammuts Halbbruder Malindi (Man-O-Man * Shottle * Durham) einer großen Popularität. Der Färsenbulle Malindi ist jetzt auch gesext verfügbar, er kann Rahmen, Fundamente, Euter und den Eiweißgehalt deutlich verbessern.
Auch der wertvolle und interessant gezogene Bulle Xmas (Xacobeo * Mascol * Jocko Besne) ist jetzt gesext verfügbar. Sein Pedigree ist frei von O-Man, Shottle und Goldwyn-Blut. Er ist einer der seltenen Bullen, die bei deutlicher Verbesserung der Leistung auch sehr hohe Werte für Nutzungsdauer und Fruchtbarkeit aufweisen.
Der Trump-Sohn Trust (Trump * Laudan * Tiamo) wurde ebenfalls interessant gezogen. Bei günstigem Fett-/Eiweißverhältnis verbessert er nicht nur Leistung und Exterieur, sondern auch die funktionellen Merkmale (Zellzahl, Nutzungsdauer). Wer also Trust vertraut, bekommt eine problemlose, mittelrahmige Laufstallkuh, die in jeden Stall passt.
Rotbunte Alternativen
Seit August befinden sich Crunch (Carmano * Lighntning), Desk (Destry * Gogo), Falster (Fiction * Mr. Burns), Laron P (Lawn Boy *Shottle), Mexiko (Moonlight * Shottle), Relevant (Ruacana * Lightning) und Salve (Sahara * Baxter 2) im Einsatz. Leider hat sich von diesen Bullen Salve als Brachyspina-Träger erwiesen, so dass ab sofort alternativ der Destry Sohn Detroit angeboten wird.
Detroit (Destry * Shotttle * Lentini) stammt aus der bekannten Massia-Kuhfamilie. Bei einem gRZG von 135 überzeugt er vor allem durch seine herausragenden Exterieur-Zuchtwerte (RZE 135). Detroit verbessert den Rahmen, die Fundamente und die Euter, speziell Zentralband und Eutertiefe.
Nachkommengeprüfte schwarzbunte Bullen
Für die Freunde nachkommengeprüfer Bullen ergeben sich durch die jüngste Zuchtwertschätzung nur wenige Veränderungen. Die im Einsatz befindlichen Bullen haben überwiegend ihre Werte bestätigt. Omatido, Sharan und Sheffield konnten sich noch einmal deutlich verbessern. Auch Stylist bestätigt mit jetzt bereits über 10.000 Töchtern seine überragenden Fähigkeiten als Verbesserer der Fundamente und des Eiweißgehaltes der Milch. Während Stylist sich in der Nutzungsdauer um gar 10 Punkte verbessern konnten, musste Folk stärkere Einbußen im RZG hinnehmen.
Durch die aktuelle Schätzung ergaben sich nur wenige echte, neue Alternativen. In der deutschen Top-Liste dominieren noch immer O-Man- und Goldwyn- sowie etwas weniger die Shottle-Söhne. Noch keine wirkliche Konkurrenz erwächst ihnen durch die Mascol-Söhne, die zwar in stärkerem Umfang in den Top-Listen auftauchen, aber bis auf wenige Ausnahmen in ihrer Euter-Vererbung noch Wünsche offen lassen. So konnten sich auch die WEU-Bullen Mavid (gRZG 142) und Malix (gRZG 142) zwar auch vorne in der deutschen Top-Liste platzieren, ihre Euterzuchtwerte mit 104 und 108 lassen jedoch keinen breiteren Einsatz zu. Der interessanteste Mascol-Sohn bleibt nach wie vor Manur (Mascol * Bellwood Marshall) von unserem Kooperationspartner RSA. Er ist bereits seit August im freien Angebot und hat seine Zuchtwerte sehr gut bestätigt. Manur wurde von RSA und WEU gemeinsam getestet. Er macht mittelrahmige harte Laufstallkühe mit besten Fundamenten und gutem Bewegungsablauf. Seine Töchter verfügen über eine gute Rippenausprägung und passend breiten, korrekt gelagerten Becken. Die Euter sind hinten breit angesetzt, sie besitzen ein starkes Zentralband.
Aus dem jüngsten Bullenjahrgang 2007 haben erst ca. 100 Bullen Nachkommenzuchtwerte mit ausreichend großen Töchterzahlen. Unter ihnen befinden sich in einige Söhne von Toystory (Bellwood Marshall * Patron), Jefferson (Jocko Besne * Dombinator) Buckeye (Bellwood Marshall * Rudolph) und Wildman (Bellwood Marshall * Winchester). Von diesen Bullenvätern bietet sich derzeit noch keiner so richtig an, in die Fußstapfen von Goldwyn oder O-Man zu treten. Ihr höchstplatzierter Sohn ist aktuell der Toystory-Sohn Toylord (Toystory * O-Man) unseres Kooperationspartners LTR. Er dürfte aber, aufgrund seiner knappen Eutervererbung, nicht für höhere Weihen in Frage kommen.
Neu in das Angebot der WEU wird Biarritz (Buckeye * Morty) aufgenommen. Mit seinem ersten Nachkommen-Zuchtwert erreichte er gleich sehr hohe Leistungszahlen (129 gRZM) sowie einen Gesamtzuchtwert von 131 gRZG. Seine großrahmigen, kräftigen Töchter bewegen sich auf korrekt gestellten, eher etwas steileren Fundamenten. Bei höchsten Milchmengen verfügen sie über gut haltbare Euter. Eine Nachzucht dieses Bullen wird während des Konvents 2012 in der Weser-Ems-Halle zu sehen sein.
Interessant könnte auch der noch in 2006 geborene Encino-Sohn Elsass (136 gRZG) vom VOST werden. Der Bulle geht mütterlicherseits auf eine Titanic zurück. Sein Leistungszuchtwert (130 gRZM) beruht auf 94 Töchtern, die 4 Probegemelke aufweisen. Elsass hat damit noch nicht die letzte Sicherheit erreicht. Er vererbt ein günstiges Fett-/Eiweißverhältnis sowie einen positiven Eiweißgehalt. Im Exterieur liegen seine Stärken vor allem in der Fundamentvererbung.
Mit Goleo (Goldwyn * Allen) vom RMV platzierte sich ein weiterer Goldwyn-Sohn vorn in der Rangliste. Goleo weist eine sehr ausgeglichene Vererbung auf. Bei korrektem Exterieur glänzt er durch positive Zuchtwerte für Zellzahl, Nutzungsdauer und Töchterfruchtbarkeit. Neu in der Top-Liste taucht auch der Bulle Madlock auf. Dieser von RSA und WEU gemeinsam getestete Marion-Sohn aus dem amerikanischen Teil des TopQ-Zuchtprogrammes, geht auf eine der höchsten Ramos-Töchter der USA zurück. Die Madlocks sind extrem große und starke Kühe, mit steileren Hinterbeinen, die eher runde Knochen besitzen. Bei sehr hohen Leistungen und verfügen sie über breite und hohe Hintereuter.
Rotbunt kaum Veränderungen
Im Rotbuntlager bleibt Tableau (Talent * Faber) das Maß aller Dinge. Erneut konnte er sich im Gesamtzuchtwert verbessern und führt die deutsche Top-Liste weiter an. Durch höhere Leistungs-, Zellzahl- und Nutzungsdauerzuchtwerte verbesserte er sich auf 137 gRZG. Auch La Crosse (Colby Red * Dutch Boy) unterstrich seine Qualitäten als hoher Leistungsvererber und legte im RZM noch einmal um 2 Punkte zu. Ansonsten ist eine große Konstanz der Zuchtwerte zu verzeichnen. Lediglich Tonikum musste Federn lassen, während Bullen wir Marmax Red, Tabaluga und Tiscali ihre Werte bestätigen konnten. Den etablierten nachkommengeprüften Bullen erwächst derzeit vor allem Konkurrenz aus dem Lager der genomischen Bullen, die mit interessanten Pedigrees und ausgewogenen Zuchtwerten ihre Konkurrenzfähigkeit unter Beweis stellen.
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Staatsehrenpreis für Bernd Schulte-Lohmöller 05.12.2011
Den niedersächsischen Staatsehrenpreis für Tierzucht hat Landwirtschaftsminister Gert Lindemann an den Rinderzüchter Bernd Schulte-Lohmöller in Borsum (Landkreis Emsland) verliehen.
In seiner Laudatio hob Minister Lindemann die züchterischen Verdienste des Preisträgers hervor. So hat der Betrieb trotz der starken Aufstockung der Herde seit 1995 etwa 100 Zuchttiere vermarktet sowie rund 20 der Bullen in die Besamung gebracht. Parallel dazu verbuchten Tiere des Betriebes Schulte-Lohmöller zahlreiche Erfolge auf regionalen und überregionalen Tierschauen. So wurden auf der diesjährigen Nationalschau des deutschen Holstein-Verbandes gleich zwei Kühe ausgezeichnet - die Red-Rock-Tochter Goldrose und die Marbach-Tochter Nastygirl. Auch das Engagement des Preisträgers außerhalb des Betriebes hob Gert Lindemann hervor: „Wir haben mit Bernd Schulte-Lohmöller einen würdigen Preisträger für den Staatsehrenpreis gefunden, bei dem neben den züchterischen Erfolgen auch ein großer Einsatz im Ehrenamt festzustellen ist." Als Beispiele nannte der Landwirtschaftsminister unter anderem Schulte-Lohmöllers Engagement im Beratungsring, in der landwirtschaftlichen Sozialversicherung, beim Landvolk und im Fachbeirat bäuerliches Versuchswesen. Der Staatsehrenpreis wird seit den 6oer-Jahren für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Tierzucht vergeben. Jedes Jahr werden auf Vorschlag der Landwirtschaftskammer zwei Zuchtbetriebe vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung geehrt. (Nds. Ministerium)
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781. Lingener Zuchtviehauktion mit Christmas Special 30.11.2011
- Das Beste kommt zum Schluss!
Die Zuchtviehauktion in Lingen am Dienstag, den 20.12.2011, Beginn 10.00 Uhr, beschließt das Vermarktungsjahr der Weser-Ems-Union e.G. mit einem Rekordmeldeergebnis von 530 Tieren.
2 Kühe, 440 Färsen, 46 Jungrinder u. Kuhkälber sowie 47 Mastkälber bedeuten exzellente Auswahlmöglichkeiten für jeden Bedarf.
Hinzu kommt das Angebot des Christmas-Special mit 54 Katalognummern. Dabei wird unter dem Motto „Vom Züchter für den Züchter“ die Versteigerung von hochwertigen Züchterkollektionen in die laufende Auktion eingebunden.
Ab ca. 11.00 Uhr eröffnet Auktionator Dieter Brockhoff den „Weihnachtsbasar“. Interessantes von der Färse bis zum Kalb wird angeboten. Gehobene Qualität bis hin zur züchterischen Extravaganz – Tiere vom Christmas Special sind nicht nur eine züchterische Bereicherung für Ihren Stall, sondern auch ein kreatives Weihnachtsgeschenk!
Um ca. 12.00 Uhr wird die Normalauktion fortgesetzt. Ein Blick in das reichhaltige Angebot zeigt, dass im Sog des Christmas-Special überdurchschnittlich viele hochwertige Färsen angemeldet wurden.
Kommen Sie am Dienstag, den 20. Dezember 2011 in die weihnachtlich geschmückten Lingener Emslandhallen. Genießen Sie bei Glühwein und Gebäck den stimmungsvollen Abschluss der Vermarktungssaison der Weser-Ems-Union.
Für weitere Informationen, Kaufaufträge, Transporterledigungen oder Übernachtungen rufen Sie uns bitte an unter Telefon: 04403-9326-0 oder melden Sie sich direkt bei unseren Mitarbeitern Bernd Emme, Tel.: 0170 –3313931, Ekke Thaden, Tel.: 0175-9358402 oder Florian Blaßneck, Tel.: 0175-2291815 (Süddeutschland).
Die Besichtigung der Tiere des Christmas-Special ist am Vorabend der Auktion ab 19.00 Uhr möglich. Informieren Sie sich auch im Internet www.weu.de.
Käufer hochpreisiger Tiere werden mit einem Weihnachtspräsent belohnt!
Seminar "Klauenerkrankungen" 28.11.2011
Wie sehen die Behandlungs- und Vorbeugemöglichkeiten bei Klauenerkrankungen aus?
Möchten Sie Antworten auf diese Fragen, dann melden Sie sich zu unserem Seminar an. Es referiert Dr. Klindworth von der Landwirtschaftskammer Weser-Ems. Das Seminar findet in der Hauptgeschäftsstelle in Kayhauserfeld statt.
Melden Sie sich an unter 04403-9326 0.
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Letzte Cloppenburg-Auktion des Jahres mit großem Aufgebot 23.11.2011
Die heutige Auktion in Cloppenburg war durch einen flotten Verlauf gekennzeichnet. Lesen Sie im Folgenden den Auktionsbericht und die einzelnen Auktionsergebnisse:
Das breitgefächerte Angebot hatte für jeden Geschmack etwas zu bieten. Großkäufer aus dem benachbarten europäischen Ausland (Spanien, Italien und Polen), aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ebenso wie heimische Kunden konnten mit zufriedenen Gesichtern nach Hause fahren. Die aufgetriebenen 335 Färsen waren von guter Qualität und fanden schnell und ohne Ausnahme einen neuen Besitzer.
Der Durchschnittspreis lag am Ende der siebenstündigen Auktion bei stolzen 1.828 €. Den Tageshöchstpreis von 3.100 € erzielte die junge, milchbetonte Tequila-Tochter Graffity von Thomas Müller aus Edewecht, dicht gefolgt von der Toystory-Tochter Montana von Andreas Varelmann aus Steinfeld (3.000 €). Beide werden zukünftig in ostdeutschen Großbetrieben ihre Milch produzieren. Töchter der WEU-Bullen Cassano, Stylist, Marbach, Sador und Tequila sowie der Vererber Toystory, Millenium, Cecon und Douglas bildeten das Auktionsspitzenfeld. Die Cassano-Töchter von Werner Tellmann aus Peheim sowie von Heinz-Bernhard Lingemann aus Löningen wurden nach spannenden Bieterduellen jeweils für 2.700 € verkauft. Teuerste rotbunte Färse aus dem Kontingent von 34 Tieren war die Avanti-Tochter Ivana von Cord Danckwardt aus Goldenstedt mit 2.200 €. Die beiden schwarzbunten Kuhkälber konnten für durchschnittlich 535 € unter den Hammer von Auktionator Dieter Brockhoff kommen. Deckbullen rangierten in der Gunst der Kunden eindeutig hinter den Milchfärsen. Hier pendelte sich der Durchschnitt auf 1.275 € ein. Zwei eiweißstarke Bogart-Söhne führten die Preisliste mit je 1.800 € an.
Die nächste Großauktion wirft bereits ihre Schatten voraus: Am 20. Dezember 2011 wird in Lingen neben 350 Färsen ein Christmas Special-Angebot versteigert. Hier bieten WEU-Züchter interessante Genetik vom Kalb bis zur Färse an – ein Angebot, welches durchaus als Weihnachtsgeschenk geeignet ist. Den Katalog können Sie bei der WEU anfordern (Tele: 04403-9326 10) oder im Internet (www.weu.de) herunterladen. Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen Jahresabschluss bei Glühwein und Weihnachtsgebäck!
Anzahl | max. Preis | Durchschnittspreis | |
|---|---|---|---|
Färsen | 335 | 3.100 | 1.828 |
Bullen | 16 | 1.800 | 1.275 |
Kühe | 2 | 2.200 | 1.950 |
Kuhkälber | 2 | 550 | 535 |
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DHV Elite-Auktion 2011 23.11.2011
"Hamm am Abend", die DHV-Eliteauktion 2011, war ein voller Erfolg. Stormatic Krista von Cording/Seeger GbR und Windlooper Holstein wird Supreme Champion.
Lesen Sie hier die Pressemitteilung:
794. Zuchtviehauktion in Cloppenburg 14.11.2011
Am 23. November 2011 (Mittwoch) ist es wieder soweit: in der Münsterlandhalle in Cloppenburg findet die 794. Zuchtviehauktion statt. Es werden 478 Färsen, 34 Bullen, 4 Kühe und 2 Kuhkälber zum Verkauf angeboten.
Aktuelle News der WEU!
„Mädel Nr. 9“ in der Preishitliste vorn 08.11.2011
Flotte Zuchtviehversteigerung in Lingen
Die Nachfrage nach melkenden Tieren ist ungebrochen. Dies war auch am vergangenen Dienstag festzustellen, als die 780. Zuchtviehauktion in Lingen über die Bühne ging.
Exporteure aus Italien, Polen und Holland hatten sich auf den Weg zu den Emslandhallen gemacht, um sich hier mit jungen Färsen für die Milchproduktion einzudecken. Aber auch aufstockende Zuchtbetriebe aus der Region sowie ein Kunde aus Brandenburg traten als Käufer in Erscheinung.
Am Ende der Versteigerung pendelte der Durchschnittspreis bei stolzen 1760 € ein. Den Tageshöchstpreis der Auktion erzielte Johann Spickmann aus Hilten für die extrem leistungsstarke Mount-Tochter „Mädel Nr.9“. Nach einem hartnäckig geführten Bieterduell hatte schlussendlich ein Züchter aus dem Westfälischen den längsten Atem und erhielt bei 2400 € den Zuschlag. Auch für die Spitzentiere der Zuchtbetriebe Gröttrup aus Wengsel, Keddemann aus Itterbeck, Kethorn aus Neerlage, Tannen aus Hagelshoek, Scholte-Eekhoff aus Hardingen, Weusmann aus Quendorf, Nyhof aus Halle, Ull aus Hüven und Claussen-Ahlfs aus Ganderkesee fiel der Hammer erst jenseits von 2200€. Teuerste Rotbunte von insgesamt zehn rotbunten Auktionsfärsen war die Joyful-Tochter „Laika“ von Thomas Sicking aus dem westfälischen Gescher (2250 €). Schwarzbunte Kuhkälber brachten durchschnittlich 586 € auf, schwarzbunte Mastkälber kamen für 401 € unter den Hammer von Auktionator Dieter Brockhoff.
Der Zuchtverband WEU hat im vergangenen Jahr 5,3 Prozent ihrer Mitgliedsbetriebe verloren, gleichzeitig stieg aber die Zahl der Herdbuchkühe um 2,2 Prozent. Der Strukturwandel nimmt momentan an Fahrt zu. In der Aufstockungsphase werden darum viele Milchviehbetriebe nicht um einen Zukauf herumkommen. Die nächsten Großauktionen der WEU finden am Mittwoch, 23. November in Cloppenburg sowie am Dienstag, 20. Dezember in Lingen statt, verbunden mit einer sogenannten Christmas Special- Versteigerung, bei der circa 50 vorselektierte Zuchtexemplare unter den Weihnachtsbaum kommen.
Die kompletten Auktionsergebnisse:
Anzahl | Höchstpreis | Durchschnittspreis | |
|---|---|---|---|
Färsen | 186 | 2400 | 1759 |
Kühe | 1 | 1650 | 1650 |
Jungrinder | 2 | 770 | 745 |
Kuhkälber | 6 | 750 | 587 |
Mastkälber | 54 | 820 | 423 |
Aktuelle News der WEU!
WEU-Seminare 07.11.2011
2011/2012 im Überblick!
Gehen Sie gerne mit offenen Augen durch die Welt und möchten erfahren, was es Neues auf dem Gebiet der Rinderzucht gibt?
Dann interessieren Sie sich bestimmt für das Fort- und Weiterbildungsangebot für Milchviehhalter der WEU!
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Aktuelle News der WEU!
Brachyspina: WEU reagiert 02.09.2011
Mit einer e-mail vom 16.08.2011 hat der Deutsche Holstein Verband seine Mitgliedsorganisationen darüber informiert, dass ein Gentest für den schon seit 2007 bekannten Erbdefekt Brachyspina verfügbar ist. Erstmals wurde der Gendefekt von Forschern in den Niederlanden und Dänemark entdeckt. Nach der Entwicklung des Tests und Klärung der Frage, wer untersuchen darf, kann somit von den Zuchtorganisationen reagiert werden.
Wie wird Brachyspina vererbt?
Grundsätzlich sind zu unterscheiden:
- freie Tiere BB = äußerlich gesund, keine Anlagen
- Anlageträger Bb = äußerlich gesund, Anlageträger
- reinerbige Träger bb = embryonaler Frühtod, Aborte
Bei Paarung eines Anlageträgers (Bb) mit freien Tieren (BB) entstehen zu 50 % freie Tiere (BB) und zu 50 % Anlageträger (Bb), die aber äußerlich gesund sind.
| B | b |
B | BB | Bb |
B | BB | Bb |
Falls zwei Anlageträger miteinander gepaart werden, so entstehen
| B | b |
B | BB | Bb |
b | Bb | bb |
25 % freie Tiere BB
50 % Anlageträger Bb
25 % reinerbige Träger bb
Brachyspina ist also ein rezessiver Erbdefekt (wie CVM und BLAD), der nur dann negative Auswirkungen zeigt, wenn zwei Anlageträger (Bb) gepaart werden. Bei einer derartigen Paarung sind nur 25 % der entstehenden Trächtigkeiten (bb) betroffen. In dieser homozygot rezessiven Form verursacht Brachyspina embryonalen Frühtod und Aborte. In ganz seltenen Fällen wird ein betroffenes Kalb ausgetragen. Dann wird es mit einer verkürzten Wirbelsäule, verlängerten Beinen sowie missgebildeten Organen und tot geboren.
Herkunft und Kennzeichnung
Der Erbdefekt Brachyspina geht auf den Bullen Sweet Haven Tradition zurück, der 1974 in den USA geboren, in Deutschland nicht verfügbar war. Allerdings wurde Brachyspina über die Nachkommen von Tradition in der Welt-Holstein-Population verbreitet (vgl. Tabelle). Die untersuchten Anlageträger werden zurzeit mit BY (in Kanada BYC) und untersuchte freie Tiere mit TY (in Kanada mit BYF) gekennzeichnet.
Tabelle : Brachyspina Anlageträger und deren nächst-verwandte männliche Anlageträger
Bulle | HBNr | V | VV |
| MV | MMV | MMMV |
Tradition |
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Cleitus | 502797 | Tradition |
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Leadman | 502932 | Tradition |
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Jed | 504076 |
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| Tradition |
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Jabot | 501292 | Cleitus |
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Lexus | 501275 | Cleitus |
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Convincer | 504468 |
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| Cleitus |
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Demand | 504670 | Leadman |
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Ramos | 253642 |
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| Cleitus |
| |
Gibson | 503625 | Jed |
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| Cleitus |
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Bolton | 505807 | Convincer |
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Jordan | 506285 |
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| Leadman |
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Jerrick | 506341 |
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| Leadman |
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Herald | 501596 | Jabot |
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Yava | 501339 |
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| Cleitus |
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Alexander | 501840 |
| Jabot |
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Cricket | 500433 |
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| Leadman |
Focus | 506162 |
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| Leadman |
Russel | 501614 | Jabot |
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T Funkis | 974955 | Leadman |
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| Cleitus |
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Givenchy | 503831 |
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| Leadman |
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WEU-Bullen
Nach der o.g. Information des DHV über die Möglichkeit zur Brachyspina-Untersuchung, hat die WEU umgehend den Test solcher im Einsatz befindlichen Bullen veranlasst, die einen der in Tabelle 1 genannten Bullen im Pedigree haben. Damit wollen wir unsere Kunden so früh wie möglich informieren, um ihnen die Möglichkeit einer objektiven Bullenauswahl auf Basis aller relevanten Informationen zu geben. Als unverdächtig aufgrund ihrer Abstammung (keine bekannten Anlageträger im Pedigree) sind alle im Angebot befindlichen rotbunten WEU-Bullen sowie die folgenden schwarzbunten WEU-Bullen anzusehen:
- Sallas 328275 - Hafnar 333095 - Mulino 332818
- Truman 328696 - Jucator 332952 - Samson RF 332157
- Tequila RF 328907 - Malindi 333024 - Xmas 333028
Hier ist die aktuelle Liste von untersuchten WEU-Vererbern
Liste
Unser populärer Vererber Cassano 328422 wurde leider als Anlageträger identifiziert.
Verbreitung
Erste Analysen aus den Niederlanden, Dänemark, Kanada und den USA lassen vermuten, dass zwischen 5 % und 8 % Anlageträger in der Holstein Population vorhanden sind, so dass die Wahrscheinlichkeit der Paarung zweier Anlageträger relativ gering ist. Aufgrund der geringen Verbreitung von Brachyspina-Trägern ist davon auszughen, dass bei zufälligem Einsatz eines bekannten Anlageträgers auf nicht getesteten Kühen und Rindern ungefähr eine bis zwei Trächtigkeit/en aus 100 zu einem embryonalen Frühtod oder Abort führt/en.
Was tun?
1. Untersuchte Brachyspina-freie und Brachyspina-unverdächtige Bullen (ohne Anlageträger im Pedigree) können bedenkenlos eingesetzt werden.
2. Wertvolle Anlageträger wie z. B. Cassano sind weiter nutzbar. Sie sollten auf weiblichen Tieren, die keine bekannten Anlageträger im Pedigree aufweisen, verwendet werden.
3. Alle nicht untersuchten Bullen mit Anlageträgern im Pedigree sollten ebenfalls nur auf weiblichen Tieren, die keine bekannten Anlageträger im Pedigree aufweisen, zum Einsatz kommen.
Zur Vermeidung von unerwünschten Paarungen empfehlen wir die systematische Bullenauswahl mit Hilfe des Bullenanpaarungsprogramm BAP. Hierfür ist es notwendig, dass alle in Frage kommenden Bullen untersucht, wie bereits für die WEU-Bullen geschehen, und die Ergebnisse veröffentlicht werden.
Ähnlich wie in den Fällen BLAD und CVM werden alle Besamungsstationen zukünftig alle genomischen Jungvererber für die Besamungsstation untersuchen, so dass der Ankauf neuer Anlageträger vermieden werden kann und damit das Thema Brachyspina ziemlich schnell erledigt sein dürfte.









